Insolvenz ist eine existenzielle Krise , die belastet und zu Handicaps führt. Insolvenzverwalter und Wirtschaftsmediator Carsten Lange macht auf die psychische Situation von Schuldnern aufmerksam.

Insolvenz ist eine existenzielle Krise , die belastet und zu Handicaps führt. Insolvenzverwalter und Wirtschaftsmediator Carsten Lange macht auf die psychische Situation von Schuldnern aufmerksam.
Doppelt geprellt, so sieht Rechtsanwältin Susamme Schmidt-Morsbach die Anleihegläubiger der Laurèl GmbH. Sie fragt kritisch nach, ob in diesem Fall der gemeinsame Vertreter den Bogen überspannt haben könnte.
Das Gesetz zur Erleichterung der Bewältigung von Konzerninsolvenzen bietet bei konsequenter Nutzung neue Chancen für Konzerne, sich und die dazu gehörigen Gesellschaften mittels des strukturierten Insolvenzplans/Koordinationsplan neu aufzustellen.
Unser Gastautor Dirk Hammes plädiert für eine Abschaffung der Eigenverwaltung in der Insolvenz und zeigt Missbrauchsszenarien auf.
Der BGH setzt mit seinem Urteil zu unternehmerischen Entscheidungen des Insolvenzverwalters diesen einem GmbH-Geschäftsführer gleich – was nicht ohne Folgen bleiben wird, so Autor Frank Thiele.
Corinne Rennert-Bergenthal (RAin, STBin, WPin) nimmt die vom Bundesrat gestartete Initiative zur Steuerbegünstigung von Sanierungsgewinnen unter die Lupe, besonders im hinblick darauf, dass diese vor der Umsetzung der EU-Kommission vorgelegt werden muss.
Handelt es sich bei der Änderung des Einkommensteuergesetzes (§ 3a EStG) um Beihilfe? Wenn die EU-Kommission dies entscheidet, wird sich die Bundesrats-Initiative zur Steuerbegünstigung von Sanierungsgewinnen noch weiter verzögern. Zudem sieht der Gesetzgeber zwei Verschärfungen in der Besteuerung von Sanierungsgewinnen vor. Der Große Senat des Bundesfinanzhofs hat vorgelegt, der Bundesrat hat nachgezogen: Im März veröffentlichte […]
Das Umwandlungsrecht schafft ein Schlupfloch für Insolvenzverwalter und die übrigen Verfahrensbeteiligten. Durch eine Umwandlung des von der Insolvenz bedrohten Unternehmens können zwei voneinander getrennte Gesellschaften geschaffen werden. Eine davon fungiert als „Bad Bank“, die andere übernimmt die stabilen Vermögenswerte des Unternehmens und besitzt damit eine echte Fortführungsperspektive.
Wird ein insolventes Unternehmen fortgeführt, so erhöht dies die Sanierungschancen. Doch Voraussetzung für die Betriebsfortführung ist Liquidität. Warum Factoring in der Insolvenz eine Alternative zum Massekredit sein kann, erklärt Thomas Rohe im Gespräch. InsolvenzBlog: Factoring und Insolvenz, das hört sich zunächst nach Interessenkollision an Bei einer Bank wäre diese Finanzierung sicherlich aufgrund der Regularien […]